Neben seinen zahlreichen humanitären und sozialen Aktivitäten diskutierte in den Jahren um 1990 der Lions-Club Ried die Frage, in welchem Bereich kulturelles Engagement in der Region sinnvoll wäre. Im Hinblick auf den damals kommenden 100. Geburtstag Schatzdorfers kristallisierte sich eine Gruppe unter der Führung Dr.Hans Leebs heraus, die der Meinung war, dass es notwendig sei für Hans Schatzdorfer einzutreten, um dessen hervorragende Mundartdichtung nicht der Vergessenheit preiszugeben. Auf diese Weise fand am 30. 1. 1991 die konstituierende Sitzung des Vereines "Förderer des Werkes von Prof. Hans Schatzdorfer" statt. Neben dem schon genannten Hauptinitiator Dr. Hans Leeb gehörten auch Anneliese Ratzenböck und Dir.Gertraud Stöckler-Schatzdorfer, die jüngste Tochter des Dichters, zu den Gründungsmitgliedern. Die Verdienste dieses ersten Führungstrios für den Verein können nicht genug gewürdigt werden. Neben zahlreichen kulturellen Veranstaltungen war es besonders auch die Renovierung des Schatzdorfer Hauses in Großpiesenham, die vom Verein veranlasst und durch die das Wohnhaus und die Tischlerwerkstätte des Dichters und Geigenbauers erhalten wurde. Dem Verein wurde dadurch einerseits eine wichtige Gedenkstätte erhalten, andererseits aber auch so etwas wie eine kleine künstlerische "Heimat" und Identität vermittelt.
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