Der schlichte hohe Bau mit dem westseitig abgewalmten Satteldach wurde 1624 als Kirche der Kapuziner geweiht und 1785 profaniert. Der Bau sollte zuerst als Waffenlager der Festung, dann als Wagenremise und schließlich im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts als Schlachthaus der Braunauer Metzger dienen.
Spätestens 1853 wurde in dem Bau das städtische Theater untergebracht, das in den folgenden hundert Jahren vom Theaterverein Braunau, aber auch von verschiedenen Wanderbühnen bespielt wurde. Zwischen 1939 und 1946 war das Stadttheater sogar Landesbühne von Oberdonau bzw. Oberösterreich, bis es Mitte der 60er Jahre wegen Baufälligkeit gesperrt wurden musste. Nach einer gründlichen Sanierung wurde das heutige Stadttheater im Jahre 1979 mit der großen OÖ Landesausstellung "Die Bildhauerfamilie Zürn" eröffnet. Heute befindet sich das Stadttheater in einem Dornröschenschlaf.
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