Drei Moore prägen das Quellenviertel – und gemeinsam bilden sie den größten Moorkomplex Österreichs. Wer hier unterwegs ist, entdeckt stille Landschaften, seltene Pflanzen und Tiere und eine Natur, die sich ihre Eigenheiten bis heute bewahrt hat.
Das Ibmer Moor zählt zu den besonders naturnahen Teilen des Ibm-Bürmoos-Weidmoos-Komplexes. Niedermoor, Übergangsmoor und Hochmoor gehen hier ineinander über und schaffen einen Lebensraum, der selten geworden ist. Kein Wunder also, dass das Gebiet unter Naturschutz steht und Teil des europäischen NATURA 2000-Netzwerks ist.
Mit ein bissl Glück flattern Schmetterlinge vorbei, Libellen schwirren übers Wasser und zwischen Wollgras und Orchideen wachsen sogar fleischfressende Pflanzen. Klingt fast erfunden. Ist aber genau so.
Das Ibmer Moor gilt außerdem als bedeutendstes Wiesenbrütergebiet Oberösterreichs. Große Brachvögel, Bekassinen, Schwarzkehlchen, Wiesenpieper oder Kiebitze finden hier genau das, was sie brauchen: Feuchtwiesen, Ruhe und genügend Platz.
Wer früh unterwegs ist und die Ohren offen hält, hört mehr als nur Vogelgezwitscher. Da lebt’s. Ganz ohne großes Tamtam.
Die Moorlandschaft im Quellenviertel ist ein Platz für alle, die gern draußen sind. Wander:innen, Naturfreunde und Ruhesuchende finden hier Wege durch eine stille, beinahe entschleunigte Welt. Keine Hektik. Kein Lärm. Nur Moor, Himmel und a guade Zeit.
Und wenn nach der Wanderung die Füße eine Pause brauchen: Am Rand des Ibmer Moores liegen der Ibmer See und der Holzöstersee. Zwei Plätze zum Baden, Durchschnaufen und Sitzenbleiben. Weil man manchmal eh nirgends anders hinmöchte.
Im Quellenviertel liegt das Ibmer Moor bei Eggelsberg. Es ist ein Natur- und Europaschutzgebiet und gehört zu den besonderen Landschaftsräumen der Region.
Das Ibmer Moor ist rund 2.000 Hektar groß und gilt als größte zusammenhängende Moorlandschaft Österreichs. A bissl groß also. Und ziemlich beeindruckend.
Das Ibmer Moor ist etwa 12.000 Jahre alt. Da war noch nix mit schnellem Ausflug und Coffee-to-go. Das Moor war schon da.
Bürmoos, Weidmoos und Ibmer Moos bilden gemeinsam den größten zusammenhängenden Moorkomplex Österreichs.
Ja. Das Ibmer Moor kann auf einer Strecke von rund 4 Kilometern erkundet werden. Am Moorlehrpfad informieren Schautafeln über Tiere, Pflanzen und die Entstehung des Moores.
Ja. Im Quellenviertel werden fachkundige Moorführungen angeboten. Dabei geht es um die Entstehung des Moores, seltene Tiere und Pflanzen, den Sonnentau, Irrlichter und die besonderen Lebensräume im Moor.
Ja. Bei Erlebnisführungen im Ibmer Moor geht es um Fragen wie: Wie entsteht ein Moor? Wie fühlt es sich an? Was macht Torfmoos? Wie frisst der Sonnentau Insekten? Welche Vogelarten leben hier? Ein Moor-Fußbad darf dabei auch vorkommen.
Moore sind sensible Lebensräume. Im Ibmer Moor leben seltene Pflanzen, Vögel und Insekten. Deshalb gilt: auf den Wegen bleiben, Hunde an die Leine nehmen und die Natur in Ruhe lassen.